Sport mit unserem Hovawart

FährteHürdeRettungshund

 

Helferschulungen:

13./14. Mai 2017 Landesgruppe RMS

01./02.Juli 2017 Landesgruppe Nord-Nordost

Obedience:

18./19. November 2017 Landesgruppe RMS

Basisseminar:

26. August 2017 Landesgruppe  Nord-Nordost
 

Hovawart THS

Erziehung - Ausbildung - Sport

Unter dem Begriff Erziehung verstehen wir die Integration des Hovawartes in seine Familie - sein neues Rudel. Hier muss der Hovawart lernen, sich in eine bestehende Beziehungsstruktur zu integrieren und die dort geltenden Verhaltensregeln zu beachten.

Mit der Ausbildung werden dem Hovawart Verhaltensmuster vermittelt und eingeübt. Dies beginnt sicherlich mit einfachen Übungen, wie z. B. "Fuß", "Sitz", "Platz" und geht dann weiter im Bereich der anspruchsvolleren Aufgaben, wie z. B. Abliegen, Apportieren, Fährten suchen, überwinden von Hindernissen, finden und retten von Personen.

Der Sport bietet dann den Hundeführern mit ihren Hunden eine Möglichkeit in einem sportlichen Wettkampf mit anderen den vorhandenen Ausbildungs- und Leistungsstand zu überprüfen. Hierzu finden in den Übungsgruppen regelmässig Leistungsprüfungen in den einzelnen Sportarten statt. Weiterführende Meisterschaften - Landes- oder Deutsche Meisterschaften oder sogar Internationale Wettkämpfe - bieten lohnende Ziele.

Der Rassezuchtverein für Hovawart-Hunde e.V. hat als Grundlage seine Ziele und für den Umgang mit dem Hund verschiedene Regelwerke erstellt, die dem Hundebesitzer die Ziele, den Zweck und die Parameter für die Durchführung aller Massnahmen vorgeben:

Für die Durchführung von Prüfungen in den einzelnen Sportarten wurden im Verband für das Deutsche Hundewesen e.V., dem der RZV für Hovawart-Hunde e.V. angehört, Prüfungsordnungen erlassen, die die erforderlichen Voraussetzungen, Übungen und Abläufe detailliert beschreiben.

Diese Ordnungen, sowie weitere Informationen zu Prüfungen, finden Sie unter Hundesport auf der Homepage des VDH.

Für alle Fragen zum den Themen Erziehung - Ausbildung - Sport stehen Ihnen der Übungsleiter des RZVH und der stellvertretende Übungsleiter des RZVH gern zur Verfügung!

Begleithund

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Die Ausbildung zur Begleithundeprüfung festigt die Verbindung des Teams Mensch - Hund.

Bei der Prüfung zeigt das Team, dass es sich sicher im Straßenverkehr bewegen kann, wobei Jogger, Radfahrer, Kinderwagen und vorbeifahrende Autos, sowie andere Hunde kein Problem darstellen. Der Hund ist ein "verkehrs-sicherer" Begleithund geworden. Neben dieser Sicherheit werden auch die Sozialisierung und die Unbefangenheit des Hundes überprüft.

Des Weiteren muss das Team zeigen, dass es auch wirklich ein Team ist. Wie hört der Hund auf Anweisungen des Hundeführers, z.B. "Fuß", "Sitz", "Platz" und "Hier"? Zieht er an der Leine oder geht er auch ohne Leine bei Fuß? Aber auch der Mensch muss beweisen, dass er über ein Grundwissen der Hundehaltung verfügt. In einem theoretischen Test muss er diverse Fragen zum Hundeverhalten beantworten.

Die Begleithundeprüfung ist die Grundlage und die Voraussetzung für alle weiteren Sportarten mit dem Hund.

Fährte

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Die Fährtensuche ist eine der anspruchvollsten Aufgaben für Hunde. Diese Arbeit basiert auf der optimalen Nasenveranlagung des Hundes. Im Rahmen der Vielseitigkeitsarbeit (IPO) ist sie die erste der zu absolvierenden Arbeitsbereiche. Eigene Fährtenprüfungen runden das interessante Angebot an Prüfungsmöglichkeiten ab.

Auf einer Distanz von 400 m bis zu 2 km mit Winkeln und Bögen und dem Auffinden und Anzeigen von kleinen Gegenständen kann der Hund seine Fähigkeiten unter Beweis stellen. Man beginnt mit der Eigenfährte und kann in den verschiedenen Stufen bis hin zu einer drei Stunden alten Fremdfährten, die auch noch mehrfach von Verleitungsfährten gekreuzt ist, den Hund ausbilden und in Prüfungen führen.

Unterordnung

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Die zweite Abteilung in der Vielseitgkeitsarbeit (IPO) ist die Unterordnung. Bei Leistungsprüfungen besteht auch die Möglichkeit, in einer eigenen Unterordnungsprüfung (UPr 1,2,oder 3) die Team-Leistung unter Beweis zu stellen.

In Übungen wie der Leinenführigkeit, Freifolge, Sitz-, Platz- und Steh aus der Bewegung sowie Apportierübungen soll der Hund zeigen, dass er freudig, exakt, schnell und aufmerksam die Hörzeichen des Hundeführers ausführt.

Schutzdienst

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Mit der dritten Abteilung, dem Schutzdienst, komplettiert sich die Vielseitigkeitsarbeit (IPO).

Basierend auf den erforderlichen Tätigkeiten für Diensthunde, wird hier der Gehorsam des Hundes in Grenzfällen überprüft. Mit dem Aufspüren des Scheintäters (Helfer) beginnt alles. Danach folgen Situationen wie Verhindern von Fluchtversuchen, Bewachen, Verhindern eines Überfalls usw. Ganz entscheidend für diese Arbeit mit dem Hund ist die Disziplin des Hundeführers und das Verhalten des Hundes, wie z.B. Ausgeglichenheit, Nervenstärke, Selbstbewusstsein, Belastbarkeit und gute Kommunikation mit dem Hundeführer.

Agility

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Temporeich geht es über Hürden, Steg, Slalom oder durch den Tunnel. Das schnellste fehlerfreie Team gewinnt. In wohl keiner anderen Hundesportart kommt es so sehr auf das Zusammenspiel von Mensch und Hund an, wie beim Agility. Hier entscheiden Sekundenbruchteile über Sieg, Fehler oder sogar Disqualifikation.

Agility ist eine rasante Hundesportart, die dem Menschen sehr viel Koordination, Körpergefühl und schnelle Reaktionen abverlangt, um den Hund an der unsichtbaren Leine durch den Parcours zu lenken. Ein Sport, bei dem es um mehr geht, als den Hund über Hindernisse springen zu lassen. Vergleichbar mit dem Springreiten im Pferdesport, muss vom Hund ein Parcours bewältigt werden. Der Hundeführer bleibt neben den Geräten (überspringt diese nicht) und steuert seinen vierbeinigen Partner lediglich durch Körpersprache und Hörzeichen durch den Parcours. Jeder Parcours ist anders und stellt das Team immer wieder vor neue Aufgaben.

Der Parcours besteht aus vielen verschieden Hindernissen wie Reifen, A-Wand, Laufsteg, Slalom, Wippe, Reifen, Tunnel, verschieden Sprünge usw. Aber allein die Kombination macht einen Parcours aus. Aufgeteilt in drei Leistungsklassen (1-3) variiert der Schwierigkeitsgrad des Parcours. Neben den drei Leistungsklassen wird die Höhe der zu überwindenden Geräte ebenfalls in drei Klassen eingeteilt (Small, Medium und Large). Die Zuordnung zu den Klassen richtet sich nach der Größe des Hundes. Es gewinnt das schnellste Team mit den wenigsten Fehlern.

Obedience

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Die Ausbildung im Obedience- Sport hat zum Ziel, dem Hund ein kontrolliertes Verhalten in verschiedenen Situationen und Distanzen beizubringen. Fußarbeit, Sitz und Platz werden in hoher Genauigkeit vom Hund ausgeführt.

Zum Obedience gehört neben der präzisen Beherrschung der Basishörzeichen auch das Apportieren von unterschiedlichen Materialien (Holz, Metall, Kunststoff) und vor allem die Kontrolle des Hundes auf Distanz. Der Hundeführer lenkt seinen Hund nur durch Hör- und  / oder Sichtzeichen. Auf Entfernung muss der Hund zwischen der Sitz-, Steh-, und Platz- Position wechseln, wird auf Entfernung zu unterschiedlichen Markierungspunkten geschickt und muss zwischen rechts und links unterscheiden können. Beim Richtungsapport wird der Hund gezielt zu einem der drei ausgelegten Bringhölzer geschickt (Mitte, rechte Seite, linke Seite) und darf nur das angezeigte Objekt apportieren. Ein weiteres Element beim Obedience ist die Geruchsidentifikation. Aus mehreren identischen Objekten muss der Hund das herausfinden, welches der Hundeführer vorher berührt hat.

Rettungshund

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Rettungshundearbeit ist kein normaler Hundesport - Leben zu retten, ist kein Freizeitspaß, sondern fordert eine sehr hohe Einsatzbereitschaft von Hund und Mensch.

Generell eignet sich fast jede Hunderasse für die Rettungshundearbeit, jedoch sollte der Vierbeiner bestimmte Voraussetzungen mitbringen, z. B. freundliches Wesen, Arbeits- und Leistungsbereitschaft, die ja auch die Grundeigenschaften des Hovawart sind.

Aber auch an den Hundeführer werden bestimmt Kriterien gestellt: Der Wille im Rettungsdienst und Katastrophenschutz zu arbeiten und neben der Ersten Hilfe am Menschen sich auch weitere Grundlagen anzueignen, z. B. Geländeorientierung, Einsatztaktik, Funk, Schadensbeurteilung, Einsatzmanagement etc. Zu unterschätzen ist auch nicht die psychische Belastung beim Einsatz.

Bei der Rettungshundtauglichkeit wird zunächst überprüft, ob das Team Mensch - Hund den physischen und psychischen Belastungen dieser Arbeit gewachsen ist. Im Rahmen der Ausbildung werden Mensch und Hund einsatztauglich gemacht. In besonderen Einsatzkursen erhalten bereits geprüfte Rettungshunde- Teams die Qualifikation für internationale Einsätze.

Turnierhundesport

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Für alle Menschen, die Freude daran haben, sich mit dem Hund aktiv zu bewegen ist der Turnierhundsport - die Leichtathletik mit dem Hund - die richtige Sportart.

Angeboten werden unterschiedliche Laufdisziplinen, die als Team Mensch - Hund  bewältigt werden müssen. Gestartet als „Breitensport für Jedermann“ messen sich mittlerweile die Sportler auf einem leichtathletischen Niveau. Durch die Aufteilung in Altersklassen und der getrennten Wertung von Männern und Frauen wird sportliche Chancengleichheit geschaffen. Diese Sportart eignet sich für jeden, der Spaß an aktiver Bewegung hat.

Die bekanntesten und beliebtesten Wettkampfformen im THS sind der Vierkampf, der CSC und der Geländelauf (2.000 und 5.000 m). Den Vierkampf muss man wohl als „Die Königsdisziplin“ bezeichnen. In vier unterschiedlichen Kategorien werden Mensch und Hund Leistungen abverlangt: Gehorsam/Unterordnung, Hindernis-, Slalom- und Hürdenlauf.

 


 

RettungshundHovawart THS

Dokumente

In diesen Ordnern finden Sie die gültigen Prüfungsordnungen, die notwendigen Prüfungsformulare und die Leistungsbuchdaten des RZVH.

Ordnungen / Regelwerke
In diesem Bereich finden Sie die Ordnungen und Regelwerke, die für die einzelnen Sportarten gelten.

   
1    RZVH BH Fragenkatalog (.pdf)
Fragenkatalog zum Sachkundenachweis für Hundeführer bei der Begleithund-Prüfung.
 
2    RZVH BH Prüfungsfragen (.pdf)
Dies sind die aktuellen Prüfungsfragen zur BH/VT Theorieprüfung.
 
3    VDH Prüfungsordnung THS (.pdf)
Prüfungsordnung des VDH für THS (Stand 01.04.2013)
 
 4    FCI Internationale Prüfungsordnung 2012
Neue Prüfungsordnung für alle Gerbrauchshundeprüfungen - gültig ab 1.1.2012.
Diese FCI IPO ersetzt die bisherige VDH PO 2004 und den AZG Richterleitfaden!
 
5    RZVH Prüfungsordnung zur Ausdauerpruefung
 
6    FCI IPO 2012 Info
Nähere Erläuterungen zur FCI IPO Prüfungsodnung auf Basis der VDH Leistungsrichtertagung 2012.
 
7    VDH Prüfungsordnung OBE 2013
gültig ab 1.1.2013
 

Formulare
In diesem Bereich finden Sie die erforderlichen Formulare, um an einer Prüfung teilzunehmen, bzw. diese Prüfung zu organisieren.

1    RZVH Ergebnisliste Prüfung (.pdf)
Ergebnisliste für Leistungsprüfungen BH/VPG/FH
 
2    RZVH Ergebnisliste Prüfung (.doc)
Ergebnisliste für Leistungsprüfungen BH/VPG/FH
 
3    RZVH Reisekostenabrechnung (.pdf)
Formular zur Abrechnung der Reisekosten für alle Veranstaltungen
 
4    RZVH Anmeldung Prüfung Obedience (.doc)
Formular zur Anmeldung für Leistungsprüfungen gem. VDH PO 2016 für Obedience
 
5    RZVH Anmeldung Prüfung Obedience (.pdf)
Formular zur Anmeldung für Leistungsprüfungen gem. VDH PO 2016 für Obedience
 
6    RZVH Terminschutzantrag (.doc)
Antrag auf Terminschutz für eine Zucht- oder Sport- Veranstaltung. Bitte ausgefüllt nur als .doc an den LGÜW senden!
 
7    RZVH Anmeldung Prüfung BH/IPO/FH (.pdf)
Formular zur Anmeldung für Leistungsprüfungen gem. FCI IPO 2012 für BH/IPO/FH
 
8    RZVH Anmeldung Prüfung BH/IPO/FH (.docx)
Formular zur Anmeldung für Leistungsprüfungen gem. FCI IPO 2012 für BH/IPO/FH